Freitag, 11. August 2017

Achtung, ich bin umgezogen!

Hallo ihr Lieben,

ich bin mit meinem Blog und allen Beiträgen nach Wordpress umgezogen. Mich findet ihr also fortan hier:


Ich freue mich auf euch :-)

Alles Liebe 
Jill

Mittwoch, 9. August 2017

Skandinavien Roadtrip I: Stockholm

Anfang Mai haben zwei Freundinnen und ich einen unvergesslichen Roadtrip durch Norwegen gemacht. Vorher haben wir allerdings noch zwei Tage in Stockholm eingeschoben, da wir uns während der Urlaubsvorbereitungen bereits in diese Stadt verliebt hatten ohne sie gesehen zu haben. 

Ende April haben wir drei also unsere Rucksäcke gepackt und die Wanderschuhe geschnürt. Wir sind am späten Nachmittag gelandet und haben unser Hostel in Södermalm bezogen. Stockholm besteht aus vielen Inseln, die von dort aus gut erreichbar sind. Södermalm liegt südlich von Kungsholmen, wo sich die Altstadt (Gamla Stan) befindet.



Am ersten Abend sind wir bis in die Altstadt gelaufen, haben unterwegs schon die ersten Bilder geschossen und den Abend im Vapiano ausklingen lassen. Irgendwie waren wir zu platt von der Reise und unseren Gaumen waren keine Experimente zuzumuten. Das erste Bier für 8.90€ war danach auch schnell verputzt und wir fielen glücklich und zufrieden in unsere Betten.

 Sightseeing Tipps 

Wir hatten uns bereits im Vorfeld online den Stockholm Pass für 48 Stunden gekauft und ihn sofort am Flughafen abgeholt. In dem Pass sind unter anderem eine Hop on Hop off Bus- und Bootstour, sowie Tickets für Busse und die Metro mit inbegriffen. Wir starteten unsere Sightseeing Tour aber im Skyview, da dieser sich als einzige Sehenswürdigkeit auf unserer Liste außerhalb des Zentrums befand. Hier kann man an der Außenfassade eines kugelförmigen Gebäudes in einer Glaskugel hochfahren und den herrlichen Ausblick über Stockholm genießen. Man sollte nach Möglichkeit vorher reservieren, außerdem hat der Skyview an Fußballspieltagen geschlossen.



Nachdem wir uns einen ersten Überblick von oben verschafft haben, durfte natürlich auch der von unten nicht fehlen. Also machten wir uns auf den Weg zur nächsten Hop on Hop Off Busstation und machten die Tour mit. Am Junibacken, dem Astrid Lindgren Museum, legten wir den ersten Stopp ein und fuhren mit der kleinen Achterbahn durch die Welt von Michel aus Lönneberger, Ronja Räubertochter, Bullerbü und Co. Pipi Langstrumpf (leider die einzige Geschichte, die ich von Astrid Lindgren kenne) haben wir allerdings vermisst. Das Museum ist wirklich schön gemacht und gerade für Kinder ein Highlight! Man kann sich die Geschichten auf unterschiedlichen Sprachen anhören. Deutsch ist natürlich auch dabei.



Wenn man am Junibacken ist, ist man auch schon im Stadtteil Djurgården, wo es den Freizeitpark Gröna Lund, das erste Freilichtmuseum der Welt "Skansen" und das ABBA Museum zu entdecken gibt.
Gröna Lund eignet sich super zum herumschlendern. Hier sind viele Fahrgeschäfte, die man allerdings pro Fahrt zahlen muss, und Imbissbuden. Wir haben uns hier nur ein bisschen umgeschaut und eine Pommes auf die Hand gegessen. 



Frisch gestärkt sind wir dann zum Skansen gelaufen, das befindet sich nämlich direkt gegenüber. Das Freilichtmuseum ist wirklich schön gemacht und es zeigt, wie die Schweden früher gelebt haben. Es gibt zum Beispiel eine Backstube die noch ganz traditionell Kanelbullar zubereitet, diese köstlichen Zimtschnecken riecht ihr schon viele Meter entfernt gegen den Wind - es gibt sie in der Hütte mit der langen Schlange davor ;-) 
Außerdem kann man hier Töpfern bei der Arbeit zusehen und einen Zoo mit typischen Landtieren erkunden.

Spoileralarm!! Ein Rezept zu den Zimtschnecken folgt :-)



Das ABBA Museum befindet sich auch ganz in der Nähe. Es ist wirklich witzig dort und man kann nach Lust und Laune zu guter Musik tanzen, Karaoke singen, mit den ABBA Stars auf der Bühne stehen und ganz nebenbei was über die Bandgeschichte lernen. Ich musste zuerst einige Überzeugungsarbeit leisten, damit meine Freundinnen mit mir in dieses Museum kommen doch auch sie waren hinterher begeistert.




Was mir aber am besten gefallen hat, ist das Fotografiska, das Fotografiemuseum. Hier werden ganz unterschiedliche Aufnahmen aus den verschiedensten Bereichen ausgestellt und es gibt natürlich auch wechselnde Ausstellungen. Wer gerne Fotografiert kann hier ganz bestimmt viel Zeit verbringen und sich die ein oder andere Idee abgucken. Das Fotografiska ist übrigens mit dem Hop on Hop Off Boot zu erreichen.



Und wer zwischendurch mal ein wenig Entspannung braucht, sollte sich am Kungsträdgården ein Plätzchen suchen. Gerade zur Kirschblüte kann man hier das schöne Treiben beobachten.



 Transfer und Unterkunft 

Wir haben vor unserer Reise schon den Flughafentransfer gebucht. Da gibt es verschiedene Unternehmen, am besten schaut ihr, welche Station sich in der Nähe eurer Unterkunft befindet.
Untergebracht waren wir in einem Hostel. Nicht das feinste, aber für Stockholmer Verhältnisse günstig. Ich bin da aber auch nicht besonders pingelig, denn auf einer Städtereise braucht man ja eigentlich nur ein Bett, eine Dusche und eine große Auswahl beim Frühstück. Wenn dann noch alles sauber ist, dann hat man den Jackpot gezogen, so wie wir in diesem Fall. 
Beim nächsten Mal würde ich mir aber ein Airbnb in der Altstadt mieten, um noch ein bisschen näher am Geschehen zu sein. 



 Essen 

Es ist nicht verkehrt sich eine Unterkunft mit Frühstück zu buchen, denn Lebensmittel sind in den skandinavischen Ländern sehr teuer. In vielen Restaurants gibt es Lunchmenüs zu humanen Preisen, aber abends kosten die Gerichte gerne mal das Doppelte. 

Probieren solltet ihr auf jeden Fall die Zimtschnecken, die ich oben schon erwähnt habe!


Die Altstadt "Gamla Stan"

 Shoppen 

Stockholm eignet sich super zum Shoppen. Hätte ich mehr Platz gehabt, dann wären ganz schön viele Sachen in meine Tasche gewandert, aber da ich mit einem Rucksack gereist bin sind es nur ein Dalapferd und ein Kühlschrankmagnet geworden. 
Gerade in den Dekoläden fängt man schnell an zu verzweifeln, denn die Skandinavier haben das Einrichten einfach im Blut. Also unbedingt Platz im Koffer lassen!

Unsere nächste Station war Oslo und der Oslofjord, wo der eigentliche Roadtrip begonnen hat. Von dort aus ging es weiter quer durchs Land, bis in den Süden zum Preikestolen und nach Stavanger. Die Posts werde ich in den kommenden Wochen hier verlinken.

Weitere Reiseberichte findet ihr übrigens hier und dem Skandinavien Roadtrip könnt ihr hier folgen.

Alles Liebe
Jill

Donnerstag, 3. August 2017

Salsa Buddha Bowl

Sie sind bunt, sie sind gesund und sie sind superschön anzusehen, Buddha Bowls sieht man momentan überall – doch jede ist anders. Ich musste erstmal googlen, ob ich meine Bowl überhaupt so nennen darf, aber wie es aussieht kann man in eine Buddha Bowl einfach alles reinhauen, worauf man gerade Lust hat. 



Diese Bowl gab es letzten Samstag. Wir hatten einen anstrengenden Tag hinter uns, denn wir waren in Oberhausen im Gasometer, in der "Wunder der Natur" Ausstellung und danach noch im CentrO shoppen. Die Ausstellung kann ich übrigens sehr empfehlen! Zwischendurch gab es noch einen saftigen Burger und Homemade Lemonade – Zuckerschock garantiert. Für abends sollte es dann etwas Leichtes sein und das war die Geburtsstunde meiner Salsa Buddha Bowl! Gleich vorweg: falls sich das Rezept für euch etwas trocken anhört, lasst euch vom Gegenteil überzeugen und macht es nach!

Geht am besten in folgender Reihenfolge vor: Salsa, Kichererbsen, Gemüse, Reis



 Für die Salsa benötigt ihr: 
3 mittelgroße Tomaten, entkernt und geviertelt
1 Knoblauchzehe 
1 rote Zwiebel, geschält und geviertelt
2 El TK oder frische gehackte Petersilie 
1 rote Chili, entkernt und grob zerkleinert 
100g eingelegte Jalapeños in Scheiben aus dem Glas
1 TL Salz
1 - 2 TL Zucker
Frisch gemahlenen Pfeffer 
1 TL Cumin/Kreuzkümmel
Saft einer halben Zitrone

Gebt alles in einen Mixer oder eine Küchenmaschine und hexelt die Salsa so klein, wie ihr mögt. 

 Weiter geht's mit den (supergeilen) Kichererbsen: 
 Tipp: die Kichererbsen sind auch super zum Snacken zwischendurch!

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. 

Zutaten:
1 Dose Kichererbsen, gewaschen und abgetropft 
2 TL Salz
2 EL Olivenöl 
1/4 TL Cayenne Pfeffer
1 TL Paprikapulver rosenscharf
2 EL Ahornsirup

Die Kichererbsen sollten schön trocken sein. Entweder ihr tupft sie mit einem Blatt Küchenrolle trocken oder schleudert sie in der Salatschleuder. Dann gebt ihr alle Zutaten in eine Schüssel mit Deckel und schüttelt alles ordentlich durch, so verteilen sich das Öl und die Gewürze optimal. 

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Kichererbsen darauf verteilen. Für mindestens 20 Minuten backen und Zwischendurch mit einem Kochlöffel etwas bewegen. 

 Gemüse: 
Hier könnt ihr euren Ideen und Gelüsten freien Lauf lassen. Ich hatte Bock auf gedünstete Möhrchen und Brokkoli, für meinen Freund gab's Mais statt Möhrchen. 

Zum Dünsten den Cook Processor mit Wasser bis zur Markierung füllen und etwas salzen. Dann 10 - 15 Minuten bei 130°C dünsten. 

Alternativ könnt ihr das Gemüse auch kurz im Wasserbad erwärmen.

 Reis: 
1 Tasse Basmatireis
Gemüsebrühe 

Für den Reis einfach zwei Tassen Wasser mit Gemüsebrühe zum kochen bringen und den Reis nach Packungsanweisung garen. 



Jetzt sollten alle Bestandteile eurer Buddha Bowl gleichzeitig fertig werden und ihr könnt eure Schalen befüllen. Habt ihr schonmal eine Budda Bowl gemacht? Her mit den Links in den Kommentaren :-)

Bis bald

Freitag, 28. Juli 2017

Dill-Lachs-Pasta aus dem KitchenAid Cook Processor

Ich habe jetzt schon seit fast einem Jahr den KitchenAid Cook Processor in meiner Küche stehen und habe hier noch gar nicht davon berichtet. Der Cook Processor ist eine Küchenmaschine, die schneidet, kocht, dünstet und auch brät und somit eine super Unterstützung im Alltag ist. 

Eigentlich wollte ich hier auf dem Blog auch gar nicht auf das Gerät eingehen, aber mir ist aufgefallen, dass es kaum deutschsprachige Seiten oder Blogs gibt, die Rezepte für den Cook Processor veröffentlichen. Daher möchte ich hier nun das ein oder andere Rezept veröffentlichen. Natürlich könnt ihr die Rezepte auch ohne Küchenmaschine nach kochen. 

Nach Feierabend koche ich am liebsten schnelle Gerichte - und lecker sollen sie natürlich auch sein. Diese Dill-Lachs- Pasta ist jetzt schon eines meiner liebsten Nudelgerichte und auch mein Freund hat sie gerade mit dem Satz: "Ich finde so müssen Lachsnudel schmecken!" gelobt.



Ich bin ein riesen Fan von sahnigen Nudelsaucen und im Sommer mag ich dazu sehr gerne Lachs und frische Kräuter. Probiert doch mal diese One-Pot Pasta aus dem CP:

3 EL Rapsöl
2 kleine rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
10g Dill
Gemüsebrühe
Muskat
250g Sahne (15% Fett)
250ml Milch (1,5% Fett)
350ml Wasser
250g Spirelli Pasta
250g TK Lachs
Saft einer halben Zitrone
Salz, Pfeffer

Die Zwiebeln schälen und vierteln und den Knoblauch schälen. Alles in den Topf gehen und 3 Sekunden mit dem Messer zerkleinern. Das Messer durch den Rührer austauschen, das Öl hinzugeben und 3 Min./90°C/Stufe 2 dünsten.

Dill, zwei gehäufte Teelöffel Gemüsebrühe, Sahne, Milch und Wasser hinzufügen und 5 Min./100°C/Stufe 1 kochen.

Jetzt die Nudeln hinzugeben und 4 Min./90°C/Stufe 1 kochen. 

In der Zwischenzeit den Lachs würfeln und für weitere 6 Min./90°C/Intervallstufe kochen. Den Zitronensaft durch die Deckelöffnung einfüllen. Die Kochzeit der Nudeln im vorherigen Schritt muss entsprechend der Packungsanweisung verlängert werden.



Falls ihr das Gericht für den nächsten Tag vorkochen möchtet empfehle ich euch die Nudeln extra zu kochen, da sie sonst von der Sauce zu weich werden.

Wie mögt ihr eure Nudeln am liebsten? Seid ihr eher der tomatige oder der sahnige Typ?

Jill

PS.: Dieser Beitrag enthält keine Werbung, sondern ist aus eigenem Interesse entstanden.

Mittwoch, 19. April 2017

Brotzeit: Herzhaftes Bierbrot

Wer schon mal längere Zeit im Ausland verbracht hat, dem mag es wie mir ergangen sein und der hat unser gutes Deutsches Brot ganz schön vermisst. Fragt man Google, wie viele Brotsorten es in Deutschland gibt, dann spuckt die Suchmaschine über 300 verschiedene Sorten aus, die in unseren Bäckereien verkauft werden. Im Ausland ist man meist auf Weißbrot beschränkt, was ich zwar gern esse, mir aber irgendwann aus den Ohren raushängt. Da bin ich einfach zu verwöhnt :-)




Lange Zeit habe ich mich nicht ans Brotbacken herangetraut, dabei ist es gar nicht so schwer. Besser gesagt, es ist total einfach.


Ich habe von einer Freundin ein leckeres Bierbrotrezept bekommen, da ich einige Sachen nicht da hatte, habe ich das Ganze einfach abgewandelt. 

 Zutaten: 
330ml lauwarmes Bier (Pils)
40g frische Hefe
200g Dinkelmehl
300g Weizenmehl Typ 405
2 TL Salz
2 EL Haferflocken
Öl zum Fetten des Backblechs




Die Hefe wird zunächst mit dem lauwarmen Bier in eine Schüssel gegeben und durch zweiminütiges Rühren aufgelöst. Dann werden das Mehl und die restlichen Zutaten hinzu gegeben. Wer eine Küchenmaschine hat kann den Teig darin etwa drei Minuten verkneten. Ansonsten ist Handarbeit angesagt, also einfach alles mit den Händen verkneten. Das Verkneten funktioniert am besten mit nassen Händen, der Teig ist nämlich sehr klebrig.

Sobald ihr eine schöne homogene Masse habt, fettet Euer Backblech ein und formt (unbedingt die Hände nass machen) einen schönen Brotlaib auf dem Blech. Der Teig muss nun eine Stunde gehen. Nach 45 Minuten könnt Ihr den Backofen auf 250°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Sobald die Stunde Gehzeit vergangen ist, ritzt ihr den Laib ein, befeuchtet ihn mit Wasser und streut noch ein paar Haferflocken darüber. 

Das Brot kann nun endlich in den Ofen. Nach zehn Minuten stellt ihr die Temperatur auf 200°C herunter. Nach weiteren 40 Minuten ist das Brot fertig. Zum Auskühlen legt Ihr das Brot am besten auf ein Kuchengitter. Sobald es ganz ausgekühlt ist, könnt Ihr es endlich anscheiden. Es schmeckt meiner Meinung nach am besten mit Butter und Salz.

Damit das Brot beim Backen nicht austrocknet, stellt noch eine ofenfeste Schale mit Wasser in den Backofen.

 Aufbewahrung:  Falls Ihr nicht alles auf einmal aufesst, verwahrt das Brot in Backpapier eingewickelt im Kühlschrank auf. So bleibt es lange frisch und trocknet nicht aus.




Ich bin durch dieses Brot absolut aufs Brotbacken gekommen und würde mich freuen, wenn Ihr mir Eure Ergebnisse und liebsten Rezepte verratet. Postet einfach in die Kommentare oder verlinkt mich bei Instagram. Ich freue mich drauf :-)

Alles Liebe 
Jill