Sonntag, 23. Oktober 2016

Schneller orientalischer Hackauflauf

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr habt das Wochenende gut rumbekommen und startet entspannt in die neue Woche. Ich war gestern auf einer sehr schönen türkischen Hochzeitsfeier in der Nähe von Hannover. Da wir noch nachts zurückgefahren sind, war die Nacht natürlich nicht allzu lang und es muss was schnelles zu Essen her. Um noch ein bisschen in den Erinnerungen an die Feier zu schwelgen gibt es bei uns diesen schnellen orientalischen Hackauflauf.


Zutaten für 4 Portionen:

1 Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 rote Paprika, in Streifen geschnitten
1 frische Jalapeno, entkernt und gehackt
2 EL Olivenöl
600g Hackfleisch (ich habe gemischtes genommen)
Salz, Pfeffer
2 TL Kreuzkümmel
1 halbe Tube Tomatenmark
250ml Wasser
1 Dose Kichererbsen
TK Petersilie
200g Feta
Griechischer Joghurt

Zubereitung:

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hack anbraten. Mit Kreuzkümmel würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun die Zwiebel, Knoblauch, Paprika und Jalapeno hinzugeben und drei Minuten mit braten. Das Tomatenmark hinzugeben und scharf anbraten. Mit dem Wasser ablöschen und fünf Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Kichererbsen abtropfen und den Feta hacken. Die Kichererbsen noch drei Minuten mit braten und nochmal mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken.

Mit Feta, griechischem Joghurt und Petersilie servieren.

Das Gericht ist in unter dreißig Minuten zubereitet und somit perfekt für eine stressige Arbeitswoche - die ich euch aber natürlich nicht wünsche :)

Jill


Mittwoch, 19. Oktober 2016

{Traveling} New York - Top of the Rock und meine Erfahrung mit Airbnb

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch von unserer Unterkunft in New York berichten, denn wir haben uns das erste mal in eine Privatunterkunft eingebucht. Dies soll jetzt kein Werbepost für Airbnb sein, aber ich wollte euch kurz berichten, wie das funktioniert. Airbnb ist eine Plattform auf der Privatleute ihre Wohnungen an Reisende vermieten (ähnlich wie Couchsurfing). Man kann dort entweder ganze Unterkünfte mieten oder ein Zimmer bei den Vermietern und sich die Unterkunft mit den Vermietern teilen.

Mein Freund und ich wollten das schon lange Mal ausprobieren und New York erschien uns als die perfekte Gelegenheit dazu, da Hotels in einer guten Lagen meist sehr teuer sind. Also haben wir uns durch die Plattform geklickt, Bewertungen studiert und Steckbriefe der Vermieter gelesen. Schnell hatten wir eine tolle Unterkunft gefunden, ein Pärchen, Ende dreißig mit einer Wohnung direkt am Central Park in der 5th Avenue. Wir haben eine Anfrage geschickt, unseren eigenen Steckbrief erstellt und ein Foto von uns hochgeladen. Einen Tag später hatten wir die Antwort, dass wir kommen dürfen. Wir haben ein bisschen hin und hergeschrieben und die Vermieter haben immer sehr schnell und positiv auf unsere Fragen reagiert. Ein toller erster Eindruck.

Natürlich kommen einem die Gedanken, wie man wohl vor Ort mit den Gastgebern zurechtkommt und ob man sich wohl fühlen wird und sich  frei bewegen kann - oder, ob man sich wie ein Gast fühlt. Ich muss sagen, ich war wirklich positiv überrascht, denn ich habe mich fast wie zu Hause gefühlt. Wir hatten ein eigenes Zimmer, ein kleines Bad und sogar ein Fach im Kühlschrank.

Bei unserer Ankunft wurden wir sehr herzlich empfangen, unsere Gastgeber haben uns erstmal durch die Wohnung geführt und uns alles gezeigt. Sie haben uns wahnsinnig viele Tipps gegeben und morgens beim Kaffee mit uns unsere Tagestouren geplant. So haben wir tolle Restaurants kennen lernen können und viele Dinge gemacht, die nicht ganz so tourimäßig waren - natürlich haben wir uns die Touristenmagneten auch nicht entgehen lassen aber es waren immer kleine Ausflüge in die Welt eines New Yorkers dabei. 

Unsere Unterkunft war sehr gut gelegen. Wir waren zwar sehr weit nördlich von Manhattan, kurz vor der Grenze zu Harlem, aber wir hatten es keine 10 Minuten zur U-Bahnstation und kamen schnell überall hin. Natürlich ist man in der Nähe des Times Squares schneller an den meisten Sehenswürdigkeiten, dafür muss man aber bedenken, dass man dort immer Trubel vor der Haustür hat.

Mir hat der Aufenthalt wirklich sehr gefallen und wir werden uns bei der nächsten Städtereise wahrscheinlich wieder für eine Privatunterkunft entscheiden. Man kann zwar nicht damit rechnen immer so engagierte Gastgeber zu haben, aber ich denke, die meisten Leute die ihre Privatunterkunft zur Verfügung stellen machen das nicht nur des Geldes wegen, sondern auch, weil sie Spaß an der Sache haben.

Da ich aus Privatsphäregründen keine Fotos der Wohnung gemacht habe, möchte ich euch jetzt noch mit auf die Aussichtsplattform des Rockefeller Centers nehmen. Der Ausblick vom Top of the Rock ist wirklich atemberaubend, da man bis zur südlichsten Spitze Manhattans, bis zur Freiheitsstatue blicken kann. 


Ich hoffe ich konnte mit diesem Post noch ein bisschen Fernweh aus euch herauskitzeln und vielleicht habt ihr ja auch schon eine Privatunterkunft gemietet und darüber berichtet. Falls ihr noch ein bisschen mehr über unseren New York Urlaub wissen wollt, inklusive der Tipps unserer Vermieter, dann klickt doch mal hier.

Bis bald,

eure Jill 

Sonntag, 16. Oktober 2016

Apfel-Vanille Marmelade

Hallo Ihr Lieben,

letztes Wochenende war ich mit meinem Vater bei uns im Wald Äpfel pflücken. Dort gibt es einen wunderschönen alten Bauernhof, der leider seit Jahren unbewohnt ist und so langsam aber sicher in sich zusammenfällt. Ich war dort als Kind schon sehr gerne, da ich diesen Hof immer sehr schön fand. Auf den kleinen Wiesen und Hängen konnte man im Winter immer wunderbar Schlittenfahren und im Sommer Äpfel und Zwetschgen vom Baum pflücken. 

Ab und zu muss ich da immer mal nach dem rechten sehen. So war es eben auch letzte Woche. Der Hof ist denke ich nicht mehr zu retten, aber die Bäume tragen immer noch Früchte und so pflückten wir jede Menge Äpfel. Mit 6 kg kam ich dann nach Hause und machte diese leckere Apfel-Vanille Marmelade. Ich mag Äpfel nämlich gar nicht so gern roh, aber umso lieber gekocht oder gebacken. Die Marmelade eignet sich übrigens super als Weihnachtsgeschenk (wenn sie nicht schon vorher verputzt wird) und schmeckt sehr gut zu Apfelpfannkuchen.






 Zutaten: (für 5 Gläser à 250ml) 

100g gehackte Mandeln
500g Äpfel
Saft einer halben Zitrone
400ml Orangensaft
100g Sultaninen
500g Gelierzucker 1:1
2 Vanilleschoten




 Zubereitung: 


Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten und beiseite stellen. Die Äpfel schälen und in ganz kleine Würfelchen schneiden und den Zitronensaft zugeben. Orangensaft, Apfelwürfel, Sultaninen und Gelierzucker aufkochen und weitere 5 - 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Vanilleschoten aufschneiden und das Mark herauskratzen. Vanilleschoten, Mark und die Mandeln kurz mitkochen. Die Vanilleschoten herausfischen und halbieren.
Die heiße Konfitüre nun in die sterilisierten Einmachgläser füllen und in jedes Glas eine halbe Vanilleschote zugeben. Die Gläser nun auf den Kopf stellen, mit einem Handtuch abdecken und abkühlen lassen.



Dieser nette Herr ist mir übrigens noch beim Äpfel pflücken begegnet :)

Viel Spaß beim Marmelade kochen,

Jill

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Shakshuka

Hallo Ihr Lieben,

es gibt so Länder, die man unbedingt mal gesehen haben will. Bei mir ist Israel so ein Land. Ich habe mir so viele Bilder angeschaut und einiges darüber gelesen und finde es einfach traumhaft schön. Mein letzter Urlaub ist zwar noch gar nicht lange her, aber ich leide unter chronischem Fernweh - gut, dass man sich mit landestypischen Rezepten zumindest für eine kurze Zeit gedanklich in den Urlaub versetzen kann.

Ich habe jetzt schon so viel vom israelischen Nationalgericht Shakshuka gelesen, dass ich es unbedingt einmal ausprobieren musste. Shakshuka wird gewöhnlich als Frühstück gegessen, es ist unkompliziert bei der Zubereitung und schmeckt wirklich lecker.



 Zutaten für 2 Portionen: 

1 kleine Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
1 halbe Paprika
Rapsöl
1 halbe Dose gehackte Tomaten
1 EL Tomatenmark
Cumin, Cayennepfeffer, Paprikapulver edelsüß, schwarzer Pfeffer und Salz
75g Feta
2 Eier
Petersilie

Am besten benutzt ihr eine ofenfeste Pfanne, falls ihr keine habt, habe ich eine Alternative für euch im Rezept.



Zuerst die Zwiebel, Knoblauchzehe und Paprika würfeln und fünf Minuten mit Öl in der Pfanne andünsten.

Nun die gehackten Tomaten und das Tomatenmark hinzugeben und zehn Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Mit Cumin, Cayennepfeffer, Paprikapulver, schwarzem Pfeffer und Salz würzen.

In der Zwischenzeit den Feta zerkrümeln, wenn ihr eine ofenfeste Pfanne verwendet, solltet ihr jetzt den Ofen auf 200°C vorheizen.

Den Feta unter die Tomatenmasse heben und zwei kleine Mulden formen, in die ihr die Eier aufschlagt. Die ofenfeste Pfanne jetzt für zehn Minuten in den Backofen stellen.

Solltet ihr keine ofenfeste Pfanne haben, legt einfach einen Deckel drauf und lasst die Masse weitere zehn Minuten köcheln.

Die Eigelbe sollten beim servieren noch leicht flüssig sein. Vor dem Servieren noch mit Petersilie garnieren. 

Dazu passt geröstetes Brot. Lasst es euch schmecken!



Was sind denn eure Traumurlaubsziele? Habt ihr euch auch schon mal das Fernweh "weggekocht"?

Jill

Montag, 10. Oktober 2016

Kartoffelige Pizzazungen

Hallo Ihr Lieben,

heute nehme ich endlich mal wieder an Inas "Let's cook together" teil. Das Thema lautet dieses Mal: Kartoffel mal anders! 

Wenn ich eines immer im Haus habe, dann ist es selbstgemachter Pizzateig, den kann man nämlich wunderbar einfrieren und er ist unglaublich wandelbar. Gestern gab es dann bei uns diese tollen kartoffeligen Pizzazungen. 




Für den Teig braucht Ihr:
500g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe 
300ml Wasser
8g Salz

Die Zutaten vermengen und kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig dann 90 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Am besten deckt ihr die Schüssel mit einem Handtuch ab. 

Aus dem Teig bekommt ihr ungefähr 6 Pizzen – solltet Ihr den Teig nicht komplett verbrauchen, dann friert einzelne Teigkugeln ein und macht später Pizzen oder Focaccia draus.



Für den Belag:
1 Becher Crème Fraîche
1 Kartoffel in ganz dünne Scheiben geschnitten
1 Schalotte in Scheiben geschnitten
1 Päckchen Schinkenwürfel 
Frischer Rosmarin
Salz, Pfeffer

Den Backofen auf 220°C vorheizen. Den Teig mit etwas Mehl bestreuen und mit einem Nudelholz ausrollen. 

Die Crème Fraîche auf dem Teig verteilen und mit den Kartoffelscheiben, Schalotten und Schinkenwürfel belegen. Rosmarinstiele auf die Pizza legen.

12 Minuten backen. Nach dem Backen mit Salz und Pfeffer würzen.



Ich bin schon ganz gespannt, welche tollen Kartoffelrezepte bei Ina zusammengetragen werden. 

Jill 

Samstag, 8. Oktober 2016

{Traveling} New York - Brooklyn

Howdy Freunde!

In New York hat es mir ein Stadtteil besonders angetan: Brooklyn, genauer gesagt Williamsburg. Ich bin mir sicher viele denken sofort an Gossip Girl. Williamsburg ist nämlich das Viertel in dem die "arme" Vanessa wohnt. Es ist hip, nicht so überlaufen und alles ist 'ne Nummer kleiner als in Manhattan. Es gibt tolle Cafés, kleine Läden, in denen aufstrebende New Yorker Designer ihre eigenen Kollektionen verkaufen und einen wahnsinnig genialen Whole Foods Supermarket.

Wir wären ja auch gerne noch über die Brooklyn Bridge spaziert, aber das hat zeitlich überhaupt nicht in unseren Zeitplan gepasst. Steht aber auf jeden Fall auf unserer To-do-List für den nächsten New York Urlaub :-)



Wir hatten definitiv unser bestes Frühstück im Sweet Chick in der Bedford Avenue. Ich hatte dort die beste Waffel meines Lebens. Eine Granola Waffel mit einem Haufen Früchten. In dem Teig war jede Menge Müsli mit Trockenfrüchten, das hat der Waffel den letzten Schliff verpasst. Ich werde auf jeden Fall versuchen diese Waffel nachzumachen, das Rezept gibt es dann hier ;-) 



Ganz in der Nähe vom Sweet Chick ist auch der Whole Foods Supermarket - wenn ihr gerne in ausländische Lebensmittelgeschäfte geht müsst ihr dahin. Die Auswahl an frischen Lebensmitteln ist riesig und es gibt dort einfach alles. Ich war so verzaubert, dass ich ganz vergessen habe dort Fotos zu machen...

Und wenn ihr schon mal in der Bedford Avenue seid, dann solltet ihr auch direkt mal zur Brooklyn Brewery marschieren. Am Wochenende gibt es hier kostenlose Brauerei Besichtigungen und mit diesem Lager werdet ihr garantiert in jeder New Yorker Bar konfrontiert. Es schmeckt aber auch echt lecker.



Schräg gegenüber von der Brooklyn Brewery befindet sich das Output, eine Rooftop Bar in der wir einen Abend feiern waren. Der Ausblick ist ein Traum, denn man kann über ganz Manhattan schauen. Es war so wunderschön, den Sonnenuntergang von dort anzuschauen und später die Stadt im Dunkeln leuchten zu sehen. 



Außerdem waren wir in DUMBO (Down under Brooklyn Bridge) im Brooklyn Bridge Park. Von dort aus hat man eine wunderschöne Sicht auf Manhattan und kann die Promenade zwischen Brooklyn Bridge und Manhattan Bridge entlang schlendern. 



Ich finde hier kommt einem vieles bekannt vor, weil hier unzählige Filme gedreht wurden und irgendwie fühlt man sich  mittendrin. Ich fand den Park super, um etwas abzuschalten und die ganzen Eindrücke dieser faszinierenden, riesigen Stadt auf mich wirken zu lassen. 

Für Brooklyn sollte man sich unbedingt einen Tag Zeit nehmen und diesen ruhigeren Stadtteil von New York genießen. 

Weitere New York Posts findet ihr hier.

xoxo Jill

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Kürbis Risotto

Hallo Ihr Lieben,

bei wem das schmuddelige Herbstwetter noch nicht angekommen ist, der merkt den Herbst spätestens in der Gemüseabteilung im Supermarkt. Überall stehen sie, die Kürbisse, bei uns im Markt gibt es dieses Jahr viel mehr Varianten als in den letzten Jahren. Das finde ich natürlich super :-)

Da ich damit aber gar nicht gerechnet hatte, habe ich mir zu Hause vorgenommen für ein ganz einfaches Hokkaido Rezept einzukaufen und habe mich für dieses Kürbisrisotto entschieden.



 Ihr braucht: 

450g Hokkaido in halbierte Würfel geschnitten
375g Risotto Reis
400ml Weißwein
800ml Gemüsebrühe
Parmesan am Stück
Pfeffer, Salz
3EL Creme Fraiche
3EL Olivenöl
3EL Butter
3 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
1 große Schalotte, gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gewürfelt
Kresse zum Garnieren



Öl und Butter in einem großen Topf zerlassen. Schalotten und Knoblauch darin andünsten und danach den Kürbis hinzugeben und 2 Minuten mit dünsten.
Nun den Reis hinzufügen und mit etwas Wein ablöschen. Immer wenn das Risotto zu trocken wird etwas Brühe und Wein nachgießen. Wichtig ist, dass ihr kontinuierlich rührt, sodass das Risotto nicht anbrennen kann. Parmesan reiben – ich nehme hier immer richtig viel, aber macht das ganz nach Belieben, und unter das Risotto rühren. Wenn der Reis durch ist (da dauert um die 20 Minuten), die Crème Fraîche und die Frühlingszwiebeln unterheben.
Das Risotto jetzt noch mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit Kresse garniert servieren.





Jill

Sonntag, 2. Oktober 2016

{Traveling} New York - The High Line

Hallo Ihr Lieben,

wer mir noch bei Instagram folgt, der weiß, dass ich nicht ganz von der Bildfläche verschwunden bin. Im letzten halben Jahr fehlte mir einfach die Lust und die Ideen um Bloggen, jetzt bin ich aber wieder zurück mit ganz viel Motivation und einem Haufen Ideen. 

Anfang September war ich mit meinem Freund eine Woche in New York. Dort haben wir uns wirklich die Füße wund gelaufen, weil es einfach so wahnsinnig viel zu sehen gibt. Außerdem haben wir uns die Bäuche vollgeschlagen und ordentlich geshoppt. Es war wirklich eine richtig schöne, unvergessliche Woche.


Die High Line in New York ist ein Park, der auf einer alten Bahntrasse angelegt wurde. Der Park ist etwas über 2km lang und eignet sich super für einen Spaziergang mit schönen Ausblicken. Die Trasse führt von der Gansevoort Street im Meatpacking District zur West 34th Street zwischen 10th und 12th Avenue. Früher wurden über diese Trasse Lebensmittel zu den Fabriken im Meatpacking District geliefert. In den 2000ern wurde die Trasse dann zu einem Park ausgebaut.



Was mir besonders gut an der High Line gefällt ist natürlich das viele Grün und der Kontrast von alten Backsteinbauten und modernen Glasfassaden. Kaffee und sämtliche andere Getränke und Souvenirs bekommt man dort natürlich auch, aber in Maßen. 



Unterwegs befinden sich auch ein paar Wiesen, auf denen man etwas chillen und den Ausblick genießen kann. Ich kann mich ja grundsätzlich nicht an dieser Stadt satt sehen :-)


Da seht Ihr auch mal den Christian und nochmals diesen schönen Kontrast zwischen alt und neu. 


Was mir besonders gut gefallen hat waren die Wasserbecken am südlichen Ende der High Line. Der Boden war dort mit Steinchen gepflastert und man konnte sich eine gratis Fußmassage abholen - das war echt göttlich, denn wir sind jeden Tag um die 15 bis 20 Kilometer gelaufen.

Ich mache es mir jetzt noch mit einem Käffchen auf der Couch gemütlich und genieße das graue Regenwetter, wobei ich hoffe, dass ich gleich noch ein paar Schritte vor die Tür setzen kann.

Jill

Montag, 1. Februar 2016

Der Januar im Schnelldurchlauf

Hallo Ihr Lieben,

jetzt ist der erste Monat im neuen Jahr schon wieder rum und leider war es kein richtig winterlicher Monat. Das spiegelt sich auch hier auf dem Blog wieder, denn die Rezepte sind eher etwas für die wärmeren Tage. Möglicherweise habe ich den Winter auch schon mit dem allerersten Rezept verschreckt? Wobei das mit dem Frozen Yoghurt gar nicht der Plan war. Ich hatte eben einfach Lust auf ein bisschen Sommer... Na ja gut, dann gab es da noch den Busch-Mojito, den ich zum Start des Dschungelcamps kreiert habe, aber in Down Under ist nun mal jetzt Sommer, da kann ich auch nichts für! Habt ihr das Camp verfolgt? Ich muss zugeben, in der zweiten Woche etwas geschwächelt zu haben. Ich fand es dieses Jahr nicht so spannend und außerdem wird jetzt die Tonight Show mit Jimmy Fallon auf einsfestival ausgestrahlt und das hat mich in seinen Bann gezogen!



Aber für wen das alles nichts ist, und natürlich für diejenigen unter euch, die nach neuen tollen Serien suchen, habe ich hier meine liebsten Serien aus 2015 zusammengefasst. Gaaanz am Ende dieses Posts findet ihr auch meinen Favoriten, Marvels Daredevil. Wirklich top!

Mitte des Monats habe ich noch eine superschnelle Pasta auf Pinterest entdeckt, die ich unbedingt ausprobieren wollte. Eine One-Pot-Pasta, also eine Pasta, bei deren Zubereitung man alles in den Topf mit rein wirft. Also wirklich alles, Nudeln, Käse, Tomaten und worauf auch immer ihr Lust habt. Meine Version gibt es hier.

Außerdem muss ich noch Donal Skehans Ofensüßkartoffel aus dem Dezember mit in diesen Post schmuggeln. Die darf nämlich nicht in Vergessenheit geraten, weil sie einfach sooo unglaublich lecker ist!

Zu guter Letzt gab es noch einen Blitzauflauf mit Gnocchis und Gemüse. Diesen Monat musste leider alles etwas schneller gehen, da bald die Uniklausuren anstehen. 



Jetzt heißt es endlich "Hallo Februar"! In diesem Monat hat mein Freund Geburtstag, darum gibt es endlich mal wieder einen Grund zum Backen. Und am Donnerstag geht GNTM auch wieder in die nächste Runde. Das ist die einzige Castingshow, die ich immer verfolge, denn ich liebe die Fotoshoots und die Reisen, die die Mädels unternehmen dürfen. Und natürlich schaue ich auch gern die Zickereien mit an ;-) Ansonsten steht bei mir leider nicht viel an, außer lernen, lernen, lernen...

Und bei euch so?

Jill 

Donnerstag, 28. Januar 2016

Gnocchi-Gemüse-Auflauf mit Fetakäse

Hallo Ihr Lieben,

so langsam geht es lernmäßig in die heiße Phase, denn im März stehen schon meine ersten Klausuren an. Klingt, als wäre es noch lange bis dahin, aber durch die Arbeit vergehen die Tage so schnell, da hat man auch nicht immer Zeit und Lust zu lernen. Heute war ich einfach nur kaputt, ich habe nämlich ein Talent dafür meine Tage ohne Ende mit Aktivitäten zu füllen. Lernen und Sport nehmen da nach der Arbeit einen großen Teil meiner Zeit in Anspruch. Das gesunde Essen sollte dabei aber nicht auf der Strecke bleiben (auch, wenn das in der letzten Woche öfter der Fall war - Döner, Miracoli und yum yum Nudeln waren da nur ein Teil meiner Junkfood Exzesse).

Heute gab es daher bei mir einen leckeren Gnocchi-Gemüse-Auflauf mit Fetakäse. 



 Zutaten: 

150g Cherry Tomaten, halbiert
1 Zucchini, in kleine Würfel geschnitten
600g Gnocchi
Olivenöl
TK Kräuter der Provence
Feta
Salz, Pfeffer und frischen Basilikum



Die Tomaten und Zucchini in eine Auflaufform geben und die TK Kräuter darübergeben. Salzen und Pfeffern und mit Olivenöl beträufeln. Bei Ober-/Unterhitze, 200°C, in den Ofen stellen.Vorheizen braucht ihr nicht.

In der Zwischenzeit die Gnocchi nach Packungsanweisung garen und den Feta mit einer Gabel klein drücken. Ich habe die Gnocchis ganz klassisch gekocht, aber beim nächsten Mal werde ich sie in der Pfanne anbraten, damit sie schön knusprig sind.

Die Gnocchis und den Feta zum Gemüse geben und ungefähr 15 Minuten backen. Den fertigen Auflauf mit frischem Basilikum oder anderen Kräutern garnieren und servieren.

Wer nicht so gerne Feta mag, der kann ihn auch durch Mozzarella oder Cheddar ersetzen. 



Ich hoffe es schmeckt euch,

Jill

Dienstag, 19. Januar 2016

One Pot Pasta Tomate Rucola - einfach, schnell und verdammt lecker!

Hallo Ihr Lieben,

wenn es mal wieder schnell gehen muss greift man oft auf Pizza oder Fertignudelgerichte zurück. Immer wenn es mir so geht, ärgere ich mich hinterher und denke: Mensch, du hättest doch jetzt eben selbst ein bisschen Gemüse für eine leckere Sauce schnibbeln können, anstatt diesem ollen Tütenzeug. Ja keine Frage, das Tütenzeug schmeckt manchmal ja ganz gut aber ich fühle mich danach immer irgendwie schlecht. 

Auf Pinterest habe ich diese tollen One Pot Pasta Gerichte gesehen. Es scheint, als könnte man dafür alles was man mag in den Topf werfen. Ein bisschen befremdlich ist es ja schon, die Nudeln mit allem drum und dran zu kochen und so richtig vorstellen, dass das schmeckt, konnte ich mir auch nicht. Aber wie sagt man so schön? Probieren geht über studieren – und ich muss sagen, ich war echt begeistert! Hier kommt also meine allererste (und definitiv nicht die letzte) One Pot Pasta!


 Ihr benötigt: 

750ml Wasser
300g Nudeln
100g Kräuterschmelzkäse
200g Cocktailtomaten
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Rucola 
Parmesan
Oregano 
Salz, Pfeffer



Alle Zutaten in einen Topf geben und etwas Salzen. Nun kommt der Topf auf den Herd und  ihr kocht alles so lange bis die Nudeln al dente sind. Die Sauce sollte dann auch schön sämig sein.

Nun nur noch nach eurem Geschmack mit Salz, Pfeffer und vielleicht etwas Chili nachwürzen und servieren. 

Übrigens: Ich habe Bavette Nudeln verwendet, da diese breiter als Spaghetti sind und die Sauce besser dran haftet. Ihr könnt natürlich alle Sorten ausprobieren. Den Rucola kann man auch prima durch Spinat ersetzen.

Lasst es euch schmecken,

Jill

Freitag, 15. Januar 2016

Der Busch-Mojito

Hallo Ihr Lieben,

gleich geht das Dschungel-Camp endlich wieder los und wir haben gerade schon mal den diesjährigen Dschungelkönigsdrink gekürt: den Busch-Mojito!

Ich glaube ja, dass das Dschungel-Camp mit der aktuellen Besetzung echt ganz witzig wird. Einmal jährlich gucke ich das wirklich ganz gerne, aber dann bin ich auch wieder froh, wenn es vorbei ist. Aber da scheiden sich die Geister. Guckt ihr es denn auch? Ob ja oder nein, diesen Drink solltet ihr probieren. Den Rum kann man natürlich auch weg lassen :-)


Der Drink ist ganz schnell nachgemixt, alles was ihr braucht, findet ihr hier:

1 Limette
1/2 Blutorange 
Orangensaft 
Minze
2cl weißen Rum
Rohrzucker 
Eiswürfel



Die Limette vierteln und im Glas zerstoßen. Die Blutorange auspressen und den Saft ins Glas geben. Nun einen Teelöffel Rohrzucker und den Rum hinzufügen. Die Eiswürfel abwechseln mit etwas Minze ins Glas füllen und mit Osaft auffüllen – und schon seid ihr fertig!

Übrigens, das Kräutertöpfchen habe ich selbst beschriftet. Es gibt so viele witzige Sprüche, mit denen man diese Töpfe aufhübschen kann. Denn seien wir mal ehrlich, früher oder später segnet das Kraut immer das Zeitliche. Wie wärs daher mit "I will survive", "Don't forget me" oder "Water me!"?

Lasst es euch schmecken,
Jill

Montag, 11. Januar 2016

Mein Serienjahr 2015

Hallo ihr Lieben,

gehört ihr auch zu denjenigen, die mehr Serien als "normales" Fernsehen gucken? Ich bin im letzten Jahr zu einem richtigen Serienjunkie mutiert - und seit wir netflix haben ist es nicht besser geworden. Netflix and chill war sozusagen Programm 2015 und es greift schon nach 2016, denn ich kann einfach nicht aufhören ;-)

Ich werde jetzt mal meine Serienempfehlungen vorstellen, die Reihenfolge sagt hierbei gar nichts aus.

Rita

Bild via newonnetflix.info
Rita ist eine dänische Serie über eine alleinerziehende Lehrerin. Sie  ist absolut sympathisch, weil sie ihr Ding durchzieht und man sehr gut mit ihr mitfühlen kann. Die Serie erinnert ein bisschen an den Film "Bad Teacher" mit Cameron Diaz, denn auch Rita raucht viel und manchmal sind es nicht nur Zigaretten. Außerdem hat sie die ein oder andere Männergeschichte am Laufen aber im Großen und Ganzen ist sie ein herzensguter Mensch. Sie tut alles für ihre Schüler und hat auch kein Problem sich mit Eltern und Behörden anzulegen.

Fazit: Eine sehr empfehlenswerte unterhaltsame Serie, die ich rasend schnell durchgeschaut habe. Nach der 3. Staffel ist leider Schluss, es gibt aber eine neue Serie über ihre Kollegin Hjørdis, mit der ich bald starten werde.

The Walking Dead

The Walking Dead
Bild via nowonnetflix.ínfo
Ich glaube zu TWD brauche ich gar nicht mehr viel sagen, denn die Serie hat nicht erst letztes Jahr Bekanntheit erlangt, aber letztes Jahr im Oktober ist Staffel 6 gestartet und wurde im Dezember für eine fiese lange Pause bis Ende Februar unterbrochen. Ich bin ein riesiger Fan dieser Zombieapokalypse und kann die weiteren Folgen kaum abwarten. Die sechste Staffel geht nämlich nach einigen Durchhängern in den Staffeln 4 und 5 absolut spannend weiter! 

Fazit: Falls ihr euch bisher noch nicht an TWD herangewagt habt, tut es! Die Serie ist sicherllich nichts für schwache Nerven aber man gewöhnt sich dran ;-)

House of Cards

Bild via giga.de
House of Cards ist eine unglaublich gut gelungene Politserie mit namhafter Besetzung. Kevin Spacey spielt den US Politiker Frank Underwood, der mit unteranderem ziemlich herzlosen Mitteln an die Stelle des Präsidenten rücken will. Ob und wie er das macht erfahrt ihr in dieser packenden Serie. Im letzten Jahr lief bereits die dritte Staffel dieser düsteren Politserie und im März diesen Jahres geht es wieder weiter.

Fazit: House of Cards ist selbst für mich Politikmuffel spannend und auch nach dieser Serie bin ich süchtig! Es passieren immer wieder Dinge die einen überraschen und schockieren und genau das ist es was es so packend macht. 

Narcos

via newsslash.com
In dieser Serie geht es um den berüchtigten kolumbianischen Drogenboss Pablo Escobar. Er gründete in den 1970er Jahren das Medellín Kartell und in der ersten Staffel wird der skrupellose Aufstieg und Kampf der Drogenmafia gezeigt. Die Folgen sind zu großen Teilen im Originalton gehalten, wer mag kann sein Spanisch aufpolieren, für alle anderen sind die Untertitel da. Lasst euch davon nicht abschrecken, ich finde das bringt einem diese Drogenmafia Feeling noch ein bisschen näher. Escobar ist ein abgebrühter Kerl, dessen Namen man bis heute nicht vergessen hat. Die Serie behandelt Wahre Begebenheiten und man kann sie an einem Stück durchgucken, einfach weil man nicht aufhören will.

Fazit: Wer sich für diese schwere Zeit Lateinamerikas interessiert, der sollte sich diese Serie ansehen. Das Thema ist immer noch brandaktuell, denn man hört zurzeit ähnliche Berichterstattungen aus Mexiko, die man problemlos mit dieser Serie in Verbindung bringt.

Orange is the new Black

Bild via theculturemom.com
In OITNB geht es um Piper, die aufgrund ihrer Jugendliebe Alex in ein kriminelles Umfeld hineingerutscht ist. Da so etwas immer früher oder später herauskommt finden die beiden sich einige Jahre später im US Frauenknast von Litchfield wieder. Piper, die mittlerweile ein ganz normales Leben mit ihrem Verlobten führt, muss sich ab jetzt im harten Knastalltag zurecht finden. Unter den Frauen finden Rang- und Rassenkämpfe statt, die mit äußerst unangenehmen Mitteln ausgetragen werden.

Fazit: Die Serie ist wirklich amüsant und gut gemacht. Man erfährt in kurzen Sequenzen, warum die Frauen hinter Gittern sind. Von Folge zu Folge hat man allerdings immer mehr das Gefühl, dass nichts neues mehr passiert. Ich habe irgendwann in der dritten Staffel aufgehört zu gucken, aber anfangs war ich sehr in ihren Bann gezogen.

Daredevil

dare
Bild via playgue.com
Meine absolute Lieblingsserie aus dem letzten Jahr ist Daredevil. Ich liebe sowieso alles, was Marvel rausbringt. Matt verliert als kleiner Junge sein Augenlicht, weil er einer Frau das Leben rettet. Kurz darauf stirbt sein Vater bei einem Boxkampf. Matt wächst in einem Heim auf und entwickelt besondere Fähigkeiten. Heute ist er ein junger Anwalt. Zusammen mit seinem Freund Foggy eröffnet er seine eigene Kanzlei. Tagsüber Anwalt, nachts der Mann mit der schwarzen Maske. 
Durch sein gutes Gehör kann er Stimmen und Geräusche in einem sehr großen Umkreis wahrnehmen. Dies nutzt er um Hells Kitchen, seine Stadt, zu säubern und so kommt es, dass er in seinen ganz eigenen Krieg zieht, Gegner sind Menschenschmugglerbanden, illegale Drogenproduzenten und ein Bösewicht, der aus Hells Kitchen einen "besseren" Ort machen will.

Fazit: SCHAUT EUCH DAS AN!!! Diese Serie bekommt von mir fünf Sterne mit einem Sahnehäubchen. An dieser Serie kann man nichts aussetzen, sie ist einfach nur spannend, düster, toll, abhängig machend,......

So ich muss jetzt wieder vor den Fernseher, Jessica Jones weitergucken ;-) Übrigens auch so eine tolle Marvelserie.

Habt Ihr noch gute Tipps für mich?

Bis bald
Jill

Freitag, 8. Januar 2016

Ich hol mal eben den Sommer wieder - Himbeer Frozen Yoghurt

Hallo Ihr Lieben,

heute müsst ihr mal bitte an eurer imaginären Jahreszeitenuhr drehen. Während in weiten Teilen Deutschlands schon tiefster Winter herrscht ist bei mir Sommerfeeling angesagt. Ja ihr habt richtig gelesen, Frozen Yoghurt und Sommerfeeling!
Auf der Arbeit sitze ich in einem Büro an der Sonnenseite, mit Aussicht auf einen Fluss und heute zusätzlich noch strahlend blauem Himmel. Die Heizung tat ihr übriges, um mich in Sommerstimmung zu versetzen und so saß ich den ganzen Tag dort im Büro mit Heißhunger auf Himbeereis...

Was jetzt kommt ist eigentlich das sommerlichste aller Rezepte hier auf dem Blog, aber vielleicht hat der ein oder andere ja jetzt gerade auch Schmacht bekommen :)




Ihr braucht:

5 EL cremigen Joghurt (ich habe einen mit 3,8% Fett genommen)
1 Hand voll TK Himbeeren
Agavendicksaft, alternativ Honig
frische Himbeeren

...und am besten noch einen Standmixer, ein Stabmixer tut's aber auch. Darin zerkleinert ihr alles und schmeckt die Süße mit dem Agavendicksaft ab. Zum anrichten einfach in ein Glas oder Schälchen füllen und mit Himbeeren garnieren.



Fertig ist die eiskalte Vitaminbombe!

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende,

Jill