Samstag, 31. Januar 2015

Der Januar in Kürze

Anfang des Monats war ich im Skiurlaub, davon habe ich hier gar nichts erzählt. Wir waren mit der Familie eine Woche im schönen Tauplitz in Österreich und haben die Eiseskälte in den Bergen genossen.

Als wir wieder zurück kamen war im Sauerland allerdings Matschwetter angesagt und es war für Januar sogar relativ warm, was mich dazu bewegte etwas sommerlich angehauchtes zu kochen. Ein leckerer Couscous Salat mit gegrilltem Gemüse war angesagt.


Außerdem gab es da noch weitere Rezepte für Paninis und Rote Beete Chips, beides wirklich sehr lecker, solltet ihr unbedingt nachmachen!

Dann wurde es ein wenig kälter und ich habe ein Moodboard für den Januar angefertigt - passend zu meiner derzeitigen Lieblingsfarbe Blau. Die Aktion ist, euren Kommentaren nach zu urteilen, ganz gut angekommen und daher möchte ich nun monatlich ein Moodboard veröffentlichen und würde mich sehr freuen, wenn ihr euch dran beteiligt. In Kürze folgt ein Post, mit dem Thema fürs nächste Moodboard.


Und zu guter Letzt habe ich meinen Travelguide über meine Florida Rundreise begonnen! Den Reisebericht über die erste Station Miami findet ihr hier.


Im Februar erwartet euch ein DIY Post, weitere Rezepte und natürlich weitere Posts zum Travelguide!

Und falls ihr es schon bemerkt habt, ich habe jetzt eine eigene Domain: www.thesimplelifeblog.de :)
Das war auch der Grund, warum mein Blog manchmal nicht mehr zu erreichen war. Diese Umstellung hat mich echt einige Nerven gekostet...

Ich freue mich schon auf den Februar!

Jill


Freitag, 30. Januar 2015

{Snack-Rezept} Rote Beete Chips

Heute gibt es ein schnelles Rezept für alle, die ihre Freitagabendpläne aufgrund des Wetters verworfen haben und sich lieber auf die Couch lümmeln.

Jeder mag Chips, oder? Ob salzig, ungarisch, mit Essig, und, und, und... Wer Lust auf etwas exotisches hat, der sollte unbedingt einmal Rote Beete Chips probieren.


 Zutaten: 

1 frische Rote Beete (in Scheiben gehobelt)
Fleur de Sel

 Zubereitung: 

Zum Rote Beete hobeln zieht ihr am besten Handschuhe an. Die Scheiben werden dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt und mit dem Fleur de Sel (normales Salz geht natürlich auch) bestreut. 

Den Ofen auf 90°C Umluft vorheizen und die Chips auf mittlerer Schiene etwa 90 Minuten backen. Steckt auf jeden Fall einen Holzkochlöffel in die Ofentür, sodass die feuchte Luft entweichen kann. So werden eure Chips schön knusprig.

Lange Fotosessions mit den Chips sind übriges nicht zu empfehlen, denn sie werden relativ schnell matschig. Also am besten sofort essen!

Tipp: Ihr könnt natürlich mit jedem Gemüse so verfahren. Kartoffelchips habe ich auch schon mal so selbst gemacht. Mit ein bisschen Salz und Rosmarin schmecken die auch göttlich!

Jill (und hier bin ich übrigens auch auf Instagram)


Sonntag, 25. Januar 2015

Travelguide Florida I ‒ Miami

Letztes Jahr, Ende November, habe ich einen Roadtrip durch Florida gemacht. In den nächsten Wochen möchte ich euch nach und nach davon berichten. Gerne könnt ihr mir in der Kommentarbox Fragen stellen, die ich dann in einen meiner nächsten Posts mit aufnehmen werde.

Viel Spaß beim Lesen und in die Ferne schweifen :-)

Ocean Drive

* Ankunft Miami // Ende November 2014

An einem sonnigen Samstag Nachmittag reckten wir unsere Köpfe, um aus dem winzigen Flugzeugfenster einen Blick auf die Nordküste Floridas zu erhalten. Winzige Häuschen standen in Reih und Glied nebeneinander. Dazwischen viele Palmen und türkisblaue Vierecke, wunderschön, einladend aussehende kleine Pools. 


Nach 10 Stunden Flug landeten wir endlich in Miami. Voller Vorfreude auf die vor uns liegenden zwei Wochen passierten wir die Grenzkontrolle des Miami International Airports und unterschrieben die Papiere für unseren Leihwagen bei einem der vielen Autoverleiher. Wir hatte bereits von Deutschland aus gebucht, daher ging es ziemlich flott. Entschieden habenwir uns für einen Midsize-SUV und durften uns aus einer Vielzahl von Autos einen aussuchen. Schnell schlossen wir das Navi an und gaben die Adresse unseres Hotels in Downtown Miami ein. Nach einer kurzen Hotelsuche ‒ ja, das Hotel, das wir gebucht hatten, hatte tatsächlich den Namen geändert, ohne dass uns jemand informierte ‒ betraten wir schließlich unser Zimmer. 



Downtown Miami
Unser Zimmer befand sich im achten Stock, von wo aus man einen wunderschönen Ausblick auf den Hafen von Miami hatte. Nachdem wir eine kurze Rast eingelegt und uns ein wenig frisch gemacht hatten, schlenderten wir in kurzen Klamotten los, einfach mal die Straßen entlang. 

Direkt gegenüber von unserem Hotel befand sich die Bayside Gallery, eine kleine, offene Mall mit bunt durcheinander gemischten Läden und Fressbuden, direkt angrenzend an einen Yachthafen. Am Pier gab es außerdem eine kleine Bühne, auf der den ganzen Tag Live-Acts gespielt haben und nur ein paar Meter weiter befand sich das Hardrockcafé, in dem wir an unserem ersten Abend zu Abend aßen.

* Bei der Einreise in die USA zu beachten:

* einige Wochen vor der Einreise ESTA Antrag Online ausfüllen
* gültiger Reisepass
* kümmert euch um Auslandsreiseversicherungen
* man darf keine Lebensmittel einführen
* gebt eurem Kreditkartenanbieter Bescheid, dass ihr einen USA Urlaub macht, sodass eure Karte reibungslos funktioniert
* nehmt euch einen Schnellhefter für alle wichtigen Dokumente (Flug- / Hotelbestätigungen, Eintrittskarten,...) mit


Links: Das für mich schönste Haus am Ocean Drive und rechts: Eisdiele in Little Havanna

* Sightseeing in Miami

In Miami gibt es, wie in ganz vielen Europäischen Großstädten auch, Sightseeing Busse. Wir hatten Glück, dass unser Hotel direkt an der Schnittstelle von zwei Routen lag - es wurden die Touren Miami Beach und Downtown Miami angeboten. Wir kauften also ein 2-Tages-Ticket und nahmen uns am ersten Tag Miami Beach vor.
Die Busse waren oben offen, das war echt toll, denn so konnte man die ganze Zeit Großstadtluft schnuppern  und tolle Fotos machen. Wer allerdings etwas zugempfindlich ist, sollte einen Schal dabei haben, bei 30 Grad und 70km/h wird es ja trotzdem mal etwas frisch ;)


Art Déco Häuser in Miami Beach
Die Tour führte uns vorbei an tollen Art Déco Häusern und Promivillen. Außerdem natürlich am Ocean Drive, wo wir auch ausstiegen. Wir sind einige hundert Meter am Strand entlanggelaufen und an der Promenade wieder zurück. Am Ocean Drive gab es überall Cocktails aus Riesengläsern, da wollten wir unbedingt jeder einen trinken - gesagt, getan. Als wir dann später die Rechnung bekamen, waren wir allerdings nicht mehr so enthusiastisch: Da sollte doch ein Cocktail tatsächlich 55$ kosten? Natürlich haben wir gezahlt, aber die 20$ Trinkgeld, die auch noch verlangt wurden, haben wir uns geknickt. Also: seid vorsichtig, wenn irgendwo keine Preise stehen, TripAdvisor ist da auch immer eine gute Hilfe.... Nachdem wir am Ocean Drive waren sind wir noch ein wenig durch die Geschäfte getingelt und haben uns auf den Rückweg zum Hotel gemacht.


Noch mehr Art Déco ♥
Am nächsten Tag haben wir dann die Downtown Miami Tour gemacht. Dort sind wir zunächst zwischen den Hochhausschluchten entlanggefahren, bis wir zu die Villengegenden erreichten. Wirklich beeindruckend diese ganzen Bauten! 


Downtown Miami
Und nur wenige Minuten später ist man schon mitten in Little Havanna, dem kubanisch angehauchte Stadtteil Miamis. Dort wirkt alles sehr ärmlich - dabei sind wir nur über die Hauptstraßen gefahren. Aber keine Sorge, in Miami fühlt man sich sehr sicher.


Little Havanna
Bei dieser Tour sind wir nirgends ausgestiegen, da wir an diesem Tag noch nach Key West weiterreisen wollten. Dazu aber im nächsten Post mehr!

Jill (und hier bin ich übrigens auch auf Instagram)

Montag, 19. Januar 2015

Panini ‒ mein Alltagsheld unter den Gerichten

Mein erstes Panini habe ich in Paris gegessen. Vorher habe ich mich immer gefragt was das ist. An so ein simples gegrilltes Ciabatta, belegt mit Käse, Thunfisch und Zwiebeln hätte ich im Traum nicht gedacht. Mittlerweile hat es mich jedoch in seinen Bann gezogen, weil es lecker  und schnell zubereitet ist. Man braucht lediglich so einen Paninigrill (meinen habe ich erst neulich bei einem großen Discounter erworben ;) ) und leckere Beläge. Das tolle daran ist ja, das man nach Lust und Laune kombinieren kann. Ob Thunfisch und Käse, wie mein Pariser Panini, oder Hackbällchen mit Tomatensauce, da kann man wirklich den Ideen freien Lauf lassen! Daher nenne ich es auch den Alltagsheld unter den Gerichten ;-)



Bei mir gab es ein Schinken-Tomaten Panini. Einfach das Ciabatta halbieren, mit allen Zutaten nacheinander belegen und wer hat kann noch eine Ciabattahälfte mit Pesto bestreichen. Ab geht's für ein paar Minuten in den Kontaktgrill. 



Zugegeben, das Resultat sieht nicht besonders hübsch aus, schmeckt aber dafür sehr, sehr gut!

Guten Hunger,

Jill

Donnerstag, 15. Januar 2015

Moodboard Januar

Ich bin ein absoluter Organisationsmensch. Ich habe To-do Listen, Boxen und Kästchen für allerlei Schnickschnack. Bücher und DVDs sortiere ich entweder im Farbverlauf oder alphabetisch und meine Handykontakte sind auch fein säuberlich mit Vor- und Nachnamen eingespeichert und natürlich auch mit wichtigen Daten, wie Geburtstagen und Mailadressen gespickt. Mit solchen Dingen könnte ich mich den ganzen Tag beschäftigen...

Ich habe mir überlegt, dass ich nun monatlich ein Moodboard veröffentlichen möchte. Das ist eine Collage mit den Dingen, die mir zur Zeit gut gefallen. Mein Thema für den Januar ist blau, ich finde die Farbe passt wunderbar zur Jahreszeit und sie hat sich, neben pink, als meine Lieblingsfarbe etabliert.

Wer mitmachen möchte kann sich gerne unter meinem Post verlinken. So können wir unsere Einfälle zum Thema blau gerne miteinander Teilen.



1. Reisetagebuch von Remember // 2. The Life List von Lori Nelson Spielman // 3. Pasteten Förmchen von Ib Laursen // 4. Weltkarten Lampe, gibt's so ähnlich bei Impressionen // 5. Superdry Sweatshirtjacke // 6. LØV Organic Tee Süßholz Minze

1. Reisetagebuch. So ein Reisetagebuch habe ich zu Weihnachten bekommen. Es hat viele einzelne Fächer, in denen man Eintrittskarten, Münzen, Zugtickets, uvm. verstauen kann. Für mich ist das wirklich so'n "Gesucht und Gefunden"-Ding, denn ich habe diesen ganzen Kleinkram in Kisten und meinem Portemonnaie gesammelt. Nun kann ich die Mitbringsel schön zur Schau stellen. Außerdem sind auch noch zwei Notizbücher für Reisenotizen enthalten.

2. The Life List. Dieses Buch lese ich momentan und es fesselt mich bis tief in die Nacht. Ihr kennt das Buch vielleicht schon unter dem deutschen Titel "Morgen kommt ein neuer Himmel" - falls nicht: unbedingt lesen. Eine Rezension findet ihr natürlich unter dem Link oben.

3. Pasteten Förmchen. Ja mit solch einem Schnickschnack kriegt man mich einfach. Von Förmchen und Backkram kann ich nie genug bekommen. Diese Förmchen sind nicht nur hübsch, man kann auch sooo leckere Dinge darin zaubern (ich sag nur Schokosoufflé)...

4. Weltkarten Lampe. Wenn einen das Fernweh so regelmäßig packt, wie das bei mir der Fall ist, ist es doch toll so ein Lämpchen zu haben, an dem man sich immer wieder neue Reiseziele aussuchen kann. Der Preis hat's leider in sich, sonst wäre sie schon längst bei mir eingezogen. Ich bin allerdings am überlegen, ob man die Lampe nicht aus selbst machen kann - also wer Ideen oder sogar eine Vorlage hat: Her damit!

5. Superdry Sweatshirtjacke. Ich mach's ganz kurz. Mir ist aufgefallen, dass ich sowas gar nicht besitze und ich aber gerne eine zum reinkuscheln hätte.

6. LØV Organic Tee. Ich bin ein Teetrinker. Kaffee kommt da weit abgeschlagen nach stillem Wasser auf Platz 3 meiner Lieblingsgetränke. Auf Platz 1 steht - ihr werdet es nicht glauben ;-) - Süßholz Minze Tee.

Ich hoffe euch hat mein Moodboard gefallen, wer mitmachen möchte darf sich gerne in die Linkliste eintragen.


Jill (und hier bin ich übrigens auch auf Instagram)

Sonntag, 11. Januar 2015

Sommerlicher Couscous Salat mit gegrilltem Gemüse

Als ich heute morgen aufgewacht bin und die Jalousien hochgezogen habe, wütete gerade ein Schneesturm vor dem Fenster. Da bin ich natürlich schnell wieder zurück ins Bett gehuscht und habe mich in die warme Decke gekuschelt. Ich mag den Winter ja eigentlich, aber wenn es schneit und der Schnee nicht liegen bleibt, dann kann er mir auch gerne gestohlen bleiben... Daher brauchte ich heute ein Kontrastprogramm für die Seele, neben einem guten Buch und literweise Tee gehört natürlich auch was zu Essen dazu. Etwas sommerliches sollte es sein. Am besten etwas, das ein bisschen an einen Grillabend erinnert - und womit geht es besser als mit einem sommerlichen Salat?


 Für meinen Couscous Salat braucht ihr: 

300g Couscous, den ihr nach Packungsanleitung zubereitet
1 Zucchini
1 Aubergine
1 rote Paprika
1 Packung Schafskäse
2 Knoblauchzehen
ein paar Thymianzweige
etwas Olivenöl
Salz und Pfeffer


Das Gemüse klein schneiden und auf einem Backblech verteilen. Ein bisschen Öl darüberträufeln und alles gut vermengen. Dann im Backofen Grillen, habt da ein Auge drauf, denn das verbrennt schneller als man denkt. 
Couscous und Gemüseschnippel in einer Schüssel vermengen und die Knoblauchzehen ausdrücken. Ein paar Thymianblättchen abzupfen zur Mischung geben und den Feta mit den Händen über dem Salat zerkrümmeln. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut vermengen.


Am besten schmeckt der Salat, wenn er noch lauwarm ist. Man kann auch noch ein wenig Zitrone über den Salat auspressen, um einen noch frischeren Geschmack zu erhalten.

Lasst es euch schmecken!

Jill (und hier bin ich übrigens auch auf Instagram)