Donnerstag, 11. September 2014

Lieblingspizza

Was ist das beste Gericht für einen ausgiebigen DVD Abend? Ja richtig, die Pizza. Selbermachen dauert dabei gar nicht mal so lange. Der Teig ist immerhin schnell vorbereitet und kann gut eingefroren werden. Daher kann man mehr machen und hat immer was parat. Auch die passende Sauce ist ratzfatz zubereitet. Also los geht's, hier kommt mein Rezept für Inas "Let's cook together" (aufgrund meiner House of Cards Sucht leider einen Tag zu spät, ich hoffe ihr könnt es mir verzeihen)!



 Für den Teig (4 Pizzen): 

5g Trockenhefe
300ml kaltes Wasser
500g Mehl (am besten Typ 00, aber mit anderem schmeckt's auch)
8g Salz

Hefe nach Packungsanleitung anrühren, Wasser, Mehl und Salz hinzugeben und 10-15 Minuten kneten bis ein glatter Teig entstanden ist. In einer abgedeckten Schüssel 90 Minuten gehen lassen. Dann den Teig in vier Stücke aufteilen. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen und währenddessen den Teig ausrollen und belegen. Die fertigen Pizzen im unteren Ofendritttel etwa 8 Minuten backen.

 Für die Tomatensauce (3-4 Pizzen): 

1 Dose à 400g gehackte Tomaten
1EL Tomatenmark
1EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
eine Prise Zucker
1 Knoblauchzehe
fein geschnittene Basilikumblätter und getrockneten Oregano

Für die Sauce alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren. Wer die Sauce nicht so stückelig mag, kann mit einem Kartoffelstampfer nachhelfen und die Tomaten noch ein wenig zerkleinern.

 Für den Belag: 

Beim Belag sind euch natürlich keine Grenzen gesetzt. Natürlich gehen die Klassiker, wie Salami, Thunfisch oder Schinken, aber wie wäre es denn auch mal mit einer leckeren Parmaschinkenpizza? Dazu einfach die Pizza mit Mozzarella belegen und wenn sie gebacken ist, den rohen Parmaschinken zusammen mit ein wenig Ruccola oder Basilikum auf der Pizza verteilen. Richtig tolle Ideen findet ihr übrigens in der aktuellen deli ♥




P.S.: Nehmt am besten Mozzarella, der eignet sich besser zum Pizza überbacken als Gouda und ihr könnt ihn entweder in Scheiben schneiden oder reiben - ganz wie ihr mögt.

Also viel Spaß!


Montag, 8. September 2014

selbstgemachtes Apfelmus

Gestern habe ich Opas Keller geplündert. Dort hat er nämlich das Fallobst von seinem kleinen Apfelbaum gelagert und da habe ich mir viele kleine Äpfelchen mitnehmen dürfen.
Obwohl ich kein Apfelfan bin, liebe ich diese kleinen Äpfel, sie schmecken sehr süß und sind schön weich. Da ich aber niemals ein Kilo Äpfel in ein paar Tagen verdrücken kann, habe ich sie zu Apfelmus verarbeitet.

Übrigens, wer keinen Apfelbaum im Garten stehen hat und auch keinen Apfelbaumbesitzer kennt, der sollte mal bei mundraub vorbeischauen. Das ist eine Seite, auf der wilde Obstbäume in ganz Deutschland verzeichnet sind. Dort kann man das Obst dann selbst pflücken. Eine wirklich tolle Idee!



 Hier das Rezept (reicht für ein 750 ml Twist-Off Glas): 

1 kg Äpfel, geschält und in kleine Stücke geschnitten
125 ml Wasser
Saft einer Zitrone
1 Päckchen Vanillinzucker
evtl. Zucker zum Nachsüßen

Wasser, Zitronensaft und Vanillinzucker in einen Topf geben. Die Apfelstückchen hinzugeben und das Ganze 15-25 Minuten kochen. Immer mal wieder rühren. Die Äpfel zerfallen je länger ihr sie kocht. Wer größere Stückchen drin haben möchte sollte sie also recht früh vom Herd nehmen. Ich habe sie ca. 20 Minuten gekocht und dann mit einem Kartoffelstampfer noch ein wenig zerkleinert. Wer mag, kann den Apfelmus nun noch mit Zucker nachsüßen und Zimt hinzugeben. Meine Äpfelchen waren aber schon süß genug, daher hat mir der Vanillinzucker gereicht. 

Wenn ihr den Mus einkochen möchtet, dann solltet ihr die Gläser und Deckel unbedingt vorher sterilisieren. Das heißt, ihr legt sie in einen Kochtopf mit Wasser und erhitzt es. Immer mal wieder drehen und nach 10 Minuten mit der Öffnung nach unten auf ein Küchentuch stellen und ein paar Minuten warten, bevor ihr das heiße Mus einfüllt. 
Nach dem Umfüllen, die Gläser ein paar Minuten auf den Kopf stellen. 



Viel Spaß beim nachkochen :-)