Freitag, 25. Juli 2014

{Buch} Mein zauberhaftes Café – Jana Seidel

Ihr kennt sicher das Phänomen beim Bücher durchstöbern. Man geht durch die Regale und hält erstmal Ausschau nach den Covern, und dann ist da eines, das einem so richtig ins Auge sticht und man will es sofort haben. Wenn einem dann noch der Klappentext zusagt, dann ist das Eis ganz schnell gebrochen und das Buch darf bei uns zu Hause einziehen. Bei diesem war es ähnlich, jedoch hatte mich der Klappentext zunächst nicht ganz überzeugt...


Inhalt:

Alexandra ist eine junge Frau, die ihr Leben mit Hilfe von To-do Listen komplett durchplant und komplett bezieht auch die Mahlzeiten und die tägliche Zahnpflege mit ein! Sie führt ein sehr bodenständiges Leben mit ihrem langjährigen Freund und einem guten Job in einer Steuerkanzlei. Doch schon bald fällt ihre Welt wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Sie verliert ihren Job, erwischt ihren Freund in Flagranti mit einer anderen und hat zu guter Letzt keine Bleibe mehr.
An dieser Situation geben ihre Eltern auch noch ihr die Schuld, sodass sie zu einer Freundin zieht. Da aber auch dies keine Dauerlösung ist, ist Alexandra erfolglos auf der Suche nach einem neuen Job und einer neuen Wohnung. Gar nicht so leicht in einer Stadt wie Hamburg.
Kurz nach ihrem 30. Geburtstag bekommt Alexandra überraschend die Nachricht, dass ihre Tante Effie im Harz verstorben sei, zu der sie seit vielen Jahren kein Kontakt hatte. Wie das Schicksal es will, landet Alexandra kurze Zeit später mit all ihren Klamotten im Harz und übernimmt das hübsche Café ihrer Tante – ohne auch nur die geringste Ahnung vom Backen zu haben. Doch ihre Tante hat noch einige Dinge auf der Erde zu erledigen und steht Alexandra als Geist mit Rat und Tat beiseite. Gemeinsam haben Sie die Ziele auf Effies Liste zu erledigen und Alexandra findet gefallen an ihrem neuen Leben...

Fazit:

Die Geschichte hat mich sehr gefesselt, sodass ich das Buch innerhalb weniger Tage durch hatte und wirklich traurig war, als es vorbei war. Es ist ein toller Sommerroman, der Lust auf Backen, vor allem auf Macarons und ein eigenes Café macht – meiner Meinung nach mit genau der richtigen Prise Kitsch. Ich kann es also wirklich nur wärmstens empfehlen!

Bis bald


Sonntag, 20. Juli 2014

{Reisetagebuch} 3 Days in Paris

Ich war jetzt das vierte Mal in Paris und finde die Stadt immer noch sehenswert. Ich liebe diese Stadthäuser, mit den schönen Balkonen mit den Drahtgeländern, die Metropolitan Schilder an den U-Bahn Stationen und die Tatsache, das man immer wieder etwas Neues erlebt. Dieses Mal war ich mit einer Freundin aus meiner Ausbildung unterwegs, ein Kurztrip um uns für das Bestehen unserer Ausbildung zu belohnen.


11 Uhr: Ankunft am Flughafen Charles de Gaulle. Mit der Bahn geht es erstmal Richtung Plug Inn Boutique Hostel in der Nähe der Rue des Abbesses, einer schönen Flaniermeile mit kleinen Geschäften und Cafés. Das Hostel kann ich weiterempfehlen. Es ist sauber, es gibt Bäder auf den Zimmern und das Frühstück und Personal ist auch super. Außerdem ist es sehr zentral gelegen, in der Nähe der Metro Stationen Blanche (direkt gegenüber des Moulins Rouges) und Abbesses (dort in der Nähe befindet sich ein gläserner Aufzug zum Sacre Coeur). Im Hostel haben wir schnell unsere Sachen abgestellt und von dort aus sind wir mit der Metro zur Champs Élysées (am besten steigt ihr bei Charles de Gaulle Étoile aus) der berühmten Einkaufsstraße in Paris gefahren. Dort gibt es alles von Cartier über Tiffany's, bis hin zu H&M und Naf Naf (ein ganz toller Laden!). 

Arc de Triomphe
Bei Louis Vuitton gibt es einen ganz tollen Geheimtipp, und zwar kann man rechts in der Seitenstraße neben dem Geschäft in einen Seiteneingang des Ladens reingehen und dort ganz umsonst mit einem schwarzen, dunklen Aufzug ins siebte Stockwerk des Gebäudes fahren. Von dort aus hat man einen wunderschönen Ausblick über Paris. Noch ein kleiner Tip am Rande: als U25 kommt man in die meisten Pariser Museen umsonst rein.

Notre Dame
Mittlerweile war es gut 18 Uhr und Zeit was zu Essen. Dazu ging es zunächst Richtung Notre Dame und von dort aus zum Quartier Latin. Dort gibt es viele kleine Restaurants, wo ihr wirklich eine richtige französische Zwiebelsuppe probieren solltet. In dem Viertel kann man abends gut die Zeit verstreichen lassen und sich das ein oder andere Gläschen Wein einverleiben. Wir waren allerdings ziemlich platt von der Anreise und sind dann zurück ins Hostel gefahren, damit wir für den nächsten Tag fit waren.


An Tag 2 gingen Kinderträume in Erfüllung. Mit dem Zug ging es zum Disneyland! Mit großen Augen standen wir vor dem Eingang und konnten es kaum glauben. Wie lange hatten wir diesem Moment entgegengefiebert? Nun standen wir endlich vor dem riesigen rosa Eingangsgebäude, mit dem Blumenbeet mit der Mickey Mouse Bepflanzung. 

Disneyland
Wir hatten uns das ganze ja wirklich atemberaubend vorgestellt, aber das übertraf trotzdem unsere Erwartungen. Der ganze Park war mit soviel Liebe zum Detail erbaut, ist gepflegt und überall findet man diverse Figuren aus den Disneyklassikern. Die neueren Werke, wie Pocahontas, Bolt, Atlantis oder Bärenbruder vermisst man allerdings im Park. Lediglich Fluch der Karibik hat den Einzug geschafft. 

Die Black Pearl


Trotz allem hatten wir einen unvergesslichen Tag im überfüllten Disneyland. Für das nächste Mal haben wir uns allerdings vorgenommen nicht an einem Samstag während der Ferienzeit wieder zu kommen.



Abends sind wir mit dem Funiculaire de Montmartre, dem Aufzug zum Pariser Künstlerviertel, gefahren und haben am Montmartre zu Abend gegessen. Dort gibt es eine große Auswahl an Restaurants. Danach haben wir uns noch auf die Stufen am Sacre Coeur gesetzt und dem Fußballkünstler Iya zugesehen, wie er mit einem Ball Tricks vorgeführt hat und dabei sogar eine Laterne hochgeklettert ist. Iya ist damit sogar beim Französischen Supertalent aufgetreten!



Aber auch damit hatte unser Marathontag noch kein Ende, denn wir wollten unbedingt noch den Jardin des Tuileries und das Louvre ansehen. Dazu sind wir mit der Metro zur Concorde gefahren und durch den Jardin des Tuileries, den großen Park vorm Louvre, bis zum Louvre spaziert. Von dort aus ging es dann nochmal schnell zum Trocadero, um den beleuchteten Eiffelturm zu sehen und dann schnurstracks ins Bett.

Der Eingang des Louvre

Für den letzten Tag hatten wir im Vorfeld Tickets für den Eiffelturm gebucht. Leider regnete es ziemlich stark und wir sind trotz Schirm ziemlich nass geworden, aber gelohnt hat sich die Auffahrt trotzdem.  Von einer Höhe von fast 280m hat man eine tolle Aussicht auf Paris. Wer allerdings Bilder machen möchte, auf denen auch der Eiffelturm zu sehen ist, der sollte auf dem Triumphbogen aufsteigen. Der gehört übrigens zu den Museen, die für U25 jährige kostenlos sind.

Ganz hinten sieht man die Sacre Coeur


Trocadero
Bevor es für uns zurück zum Flughafen ging, haben wir uns noch ein leckeres Nutella Crêpe aufder Champs Élysées gegönnt, damit wir nicht mit leeren Mägen auf den Flug warten mussten.

Weitere Reiseposts gibts es übrigens hier.

Bis bald