Samstag, 17. August 2013

13 Frauen, ein Buch — Gute Geister

Das Buch "Gute Geister" von Kathryn Stockett handelt von drei ziemlich mutigen Frauen in Mississippi, USA, in den 60er Jahren. 


Aibileen ist farbig und ist das Hausmädchen von Elizabeth Leefolt, die sich mehr um ihr Äußeres und die Frauen League kümmert, als um ihre Tochter. Minny ist ein weiteres Hausmädchen, sie arbeitet für die Mutter von Miss Hilly und wird von Miss Hilly ganz schön getriezt und unter dem Vorwand, sie hätte das Silber gestohlen, entlassen. Sie wirkt nach außen sehr hart – nicht zuletzt wegen ihrer großen Klappe – hat jedoch einige Probleme mit ihrem Ehemann.

Skeeter Phelan ist die Dritte im Bunde. Sie ist die Tochter des Besitzers einer Baumwollplantage und selbst unter den Fittichen eines Dienstmädchen aufgewachsen. Sie ist sich bewusst geworden, wie sehr die Dienstmädchen sich für ihre weißen Babys hingeben und sieht auch, wie sie von den weißen Ladys behandelt werden. Skeeter will einmal Autorin werden und entschließt sich unter strengster Geheimhaltung mit Aibileen dazu, über das Leben eines farbigen Dienstmädchens in Mississippi zu schreiben. Dies führt natürlich zu einigen Problemen. Skeeters Freundinnen Elizabeth und Hilly werden skeptisch, da Hilly bei Skeeter einige Gesetze über das Verhalten mit Farbigen findet. Die drei sind zusammen in der Frauen League, die Wohltätigkeitsveranstaltungen für die "armen hungernden Kinder in Afrika" veranstaltet, die Armut vor ihrer Haustür bekommen die meisten von ihnen aber gar nicht mit.



Das Buch ist wirklich toll geschrieben. Man kann sich gut in die Rollen der einzelnen Personen versetzen und mit ihnen mitfühlen. Oft war ich schockiert, über die Erzählungen der Dienstmädchen, und wie Farbige damals behandelt wurden, aber das Buch erzählt auch wirklich schöne Geschichten. Dieses Zusammenspiel von Ups und Downs macht wirklich sehr viel Spaß zu lesen. 
Außerdem hat Kathryn Stockett einen sehr herzlichen, sympathischen Schreibstil, mit dem sie einen wirklich an die Geschichte fesselt. Sehr schön finde ich ihr Schlusswort, in dem sie ihrem eigenen Hausmädchen gedenkt, dass sie damals aufgezogen hat. 



1 Kommentar:

  1. Oh, tolles Buch. Ich habe das auf Englisch gelesen, konnte also mit dem Titel "Gute Geister" erstmal gar nichts anfangen. :P Ich fand das Buch auch total toll und hab mir auch sofort danach den Film angesehen. :)

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