Mittwoch, 19. April 2017

Brotzeit: Herzhaftes Bierbrot

Wer schon mal längere Zeit im Ausland verbracht hat, dem mag es wie mir ergangen sein und der hat unser gutes Deutsches Brot ganz schön vermisst. Fragt man Google, wie viele Brotsorten es in Deutschland gibt, dann spuckt die Suchmaschine über 300 verschiedene Sorten aus, die in unseren Bäckereien verkauft werden. Im Ausland ist man meist auf Weißbrot beschränkt, was ich zwar gern esse, mir aber irgendwann aus den Ohren raushängt. Da bin ich einfach zu verwöhnt :-)



Lange Zeit habe ich mich nicht ans Brotbacken herangetraut, dabei ist es gar nicht so schwer. Besser gesagt, es ist total einfach.


Ich habe von einer Freundin ein leckeres Bierbrotrezept bekommen, da ich einige Sachen nicht da hatte, habe ich das Ganze einfach abgewandelt. 

 Zutaten: 
330ml lauwarmes Bier (Pils)
40g frische Hefe
200g Dinkelmehl
300g Weizenmehl Typ 405
2 TL Salz
2 EL Haferflocken
Öl zum Fetten des Backblechs



Die Hefe wird zunächst mit dem lauwarmen Bier in eine Schüssel gegeben und durch zweiminütiges Rühren aufgelöst. Dann werden das Mehl und die restlichen Zutaten hinzu gegeben. Wer eine Küchenmaschine hat kann den Teig darin etwa drei Minuten verkneten. Ansonsten ist Handarbeit angesagt, also einfach alles mit den Händen verkneten. Das Verkneten funktioniert am besten mit nassen Händen, der Teig ist nämlich sehr klebrig.

Sobald ihr eine schöne homogene Masse habt, fettet Euer Backblech ein und formt (unbedingt die Hände nass machen) einen schönen Brotlaib auf dem Blech. Der Teig muss nun eine Stunde gehen. Nach 45 Minuten könnt Ihr den Backofen auf 250°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Sobald die Stunde Gehzeit vergangen ist, ritzt ihr den Laib ein, befeuchtet ihn mit Wasser und streut noch ein paar Haferflocken darüber. 

Das Brot kann nun endlich in den Ofen. Nach zehn Minuten stellt ihr die Temperatur auf 200°C herunter. Nach weiteren 40 Minuten ist das Brot fertig. Zum Auskühlen legt Ihr das Brot am besten auf ein Kuchengitter. Sobald es ganz ausgekühlt ist, könnt Ihr es endlich anscheiden. Es schmeckt meiner Meinung nach am besten mit Butter und Salz.

Damit das Brot beim Backen nicht austrocknet, stellt noch eine ofenfeste Schale mit Wasser in den Backofen.

 Aufbewahrung:  Falls Ihr nicht alles auf einmal aufesst, verwahrt das Brot in Backpapier eingewickelt im Kühlschrank auf. So bleibt es lange frisch und trocknet nicht aus.



Ich bin durch dieses Brot absolut aufs Brotbacken gekommen und würde mich freuen, wenn Ihr mir Eure Ergebnisse und liebsten Rezepte verratet. Postet einfach in die Kommentare oder verlinkt mich bei Instagram. Ich freue mich drauf :-)

Alles Liebe 
Jill

Sonntag, 23. Oktober 2016

Schneller orientalischer Hackauflauf

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr habt das Wochenende gut rumbekommen und startet entspannt in die neue Woche. Ich war gestern auf einer sehr schönen türkischen Hochzeitsfeier in der Nähe von Hannover. Da wir noch nachts zurückgefahren sind, war die Nacht natürlich nicht allzu lang und es muss was schnelles zu Essen her. Um noch ein bisschen in den Erinnerungen an die Feier zu schwelgen gibt es bei uns diesen schnellen orientalischen Hackauflauf.


Zutaten für 4 Portionen:

1 Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 rote Paprika, in Streifen geschnitten
1 frische Jalapeno, entkernt und gehackt
2 EL Olivenöl
600g Hackfleisch (ich habe gemischtes genommen)
Salz, Pfeffer
2 TL Kreuzkümmel
1 halbe Tube Tomatenmark
250ml Wasser
1 Dose Kichererbsen
TK Petersilie
200g Feta
Griechischer Joghurt

Zubereitung:

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hack anbraten. Mit Kreuzkümmel würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun die Zwiebel, Knoblauch, Paprika und Jalapeno hinzugeben und drei Minuten mit braten. Das Tomatenmark hinzugeben und scharf anbraten. Mit dem Wasser ablöschen und fünf Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Kichererbsen abtropfen und den Feta hacken. Die Kichererbsen noch drei Minuten mit braten und nochmal mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken.

Mit Feta, griechischem Joghurt und Petersilie servieren.

Das Gericht ist in unter dreißig Minuten zubereitet und somit perfekt für eine stressige Arbeitswoche - die ich euch aber natürlich nicht wünsche :)

Jill


Mittwoch, 19. Oktober 2016

{Traveling} New York - Top of the Rock und meine Erfahrung mit Airbnb

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch von unserer Unterkunft in New York berichten, denn wir haben uns das erste mal in eine Privatunterkunft eingebucht. Dies soll jetzt kein Werbepost für Airbnb sein, aber ich wollte euch kurz berichten, wie das funktioniert. Airbnb ist eine Plattform auf der Privatleute ihre Wohnungen an Reisende vermieten (ähnlich wie Couchsurfing). Man kann dort entweder ganze Unterkünfte mieten oder ein Zimmer bei den Vermietern und sich die Unterkunft mit den Vermietern teilen.

Mein Freund und ich wollten das schon lange Mal ausprobieren und New York erschien uns als die perfekte Gelegenheit dazu, da Hotels in einer guten Lagen meist sehr teuer sind. Also haben wir uns durch die Plattform geklickt, Bewertungen studiert und Steckbriefe der Vermieter gelesen. Schnell hatten wir eine tolle Unterkunft gefunden, ein Pärchen, Ende dreißig mit einer Wohnung direkt am Central Park in der 5th Avenue. Wir haben eine Anfrage geschickt, unseren eigenen Steckbrief erstellt und ein Foto von uns hochgeladen. Einen Tag später hatten wir die Antwort, dass wir kommen dürfen. Wir haben ein bisschen hin und hergeschrieben und die Vermieter haben immer sehr schnell und positiv auf unsere Fragen reagiert. Ein toller erster Eindruck.

Natürlich kommen einem die Gedanken, wie man wohl vor Ort mit den Gastgebern zurechtkommt und ob man sich wohl fühlen wird und sich  frei bewegen kann - oder, ob man sich wie ein Gast fühlt. Ich muss sagen, ich war wirklich positiv überrascht, denn ich habe mich fast wie zu Hause gefühlt. Wir hatten ein eigenes Zimmer, ein kleines Bad und sogar ein Fach im Kühlschrank.

Bei unserer Ankunft wurden wir sehr herzlich empfangen, unsere Gastgeber haben uns erstmal durch die Wohnung geführt und uns alles gezeigt. Sie haben uns wahnsinnig viele Tipps gegeben und morgens beim Kaffee mit uns unsere Tagestouren geplant. So haben wir tolle Restaurants kennen lernen können und viele Dinge gemacht, die nicht ganz so tourimäßig waren - natürlich haben wir uns die Touristenmagneten auch nicht entgehen lassen aber es waren immer kleine Ausflüge in die Welt eines New Yorkers dabei. 

Unsere Unterkunft war sehr gut gelegen. Wir waren zwar sehr weit nördlich von Manhattan, kurz vor der Grenze zu Harlem, aber wir hatten es keine 10 Minuten zur U-Bahnstation und kamen schnell überall hin. Natürlich ist man in der Nähe des Times Squares schneller an den meisten Sehenswürdigkeiten, dafür muss man aber bedenken, dass man dort immer Trubel vor der Haustür hat.

Mir hat der Aufenthalt wirklich sehr gefallen und wir werden uns bei der nächsten Städtereise wahrscheinlich wieder für eine Privatunterkunft entscheiden. Man kann zwar nicht damit rechnen immer so engagierte Gastgeber zu haben, aber ich denke, die meisten Leute die ihre Privatunterkunft zur Verfügung stellen machen das nicht nur des Geldes wegen, sondern auch, weil sie Spaß an der Sache haben.

Da ich aus Privatsphäregründen keine Fotos der Wohnung gemacht habe, möchte ich euch jetzt noch mit auf die Aussichtsplattform des Rockefeller Centers nehmen. Der Ausblick vom Top of the Rock ist wirklich atemberaubend, da man bis zur südlichsten Spitze Manhattans, bis zur Freiheitsstatue blicken kann. 


Ich hoffe ich konnte mit diesem Post noch ein bisschen Fernweh aus euch herauskitzeln und vielleicht habt ihr ja auch schon eine Privatunterkunft gemietet und darüber berichtet. Falls ihr noch ein bisschen mehr über unseren New York Urlaub wissen wollt, inklusive der Tipps unserer Vermieter, dann klickt doch mal hier.

Bis bald,

eure Jill